links
Anfang
unterwegs
Kommen Sie
erfahren Sie
Nehmen Sie Kontakt auf
Bilder und Impressionen...
Schickhardt empfiehlt folgende links
was die Presse schreibt...
Schickhards Gästebüchle
Impressum
 
Impressum
 
 

      
Untitled

Jakob Friedrich Morlok - Der Heiler aus dem oberen Murgtal

"Er scheint auch über eine heimliche magnetische Kraft zu
verfügen. Ich habe Fälle gesehen, in denen er durch Streichen
und Kettenrasseln merkwürdige Wirkungen erzielt hat."




Von 1790 bis 1940 haben fünf Generationen der Familie Morlok im Hof gelebt. Der Charismatischste unter den Morloks war Jakob Friedrich, der im Jahre 1835 geboren und 1910 gestorben ist.

Vor allem als Sägewerker und Bauern tätig, standen sie im 19. und 20. Jh. zugleich im Ruf der Wunderheiler. Ihre therapeutischen Kenntnisse sind bis heute historisch nachgewiesen.

"Wer in Mitteltal nachmittags um die Vesperstunde ins “Lamm” kommt, kann daselbst Tag für Tag, immer am gleichen Platz oben
am Stammtisch einen sicheren Gast finden.
Fest und würdig sitzt er auf der Wirtshausbank. Das biedere, längliche, etwas bleiche Gesicht von einem schmalen Bartkranz eingerahmt, die starkknochige Gestalt aufrecht gehalten, einen Schein von Behagen um den Mund, der sich von Schoppen zu Schoppen steigert. Das ist der alte Morlok, der weithin bekannte Wunderdoktor für Mensch und Vieh."



Einen von der heutigen Wissenschaft als „sensationell“ bewerteten Fund machten die Restauratoren des Morlokhofs gleich zu Beginn ihrer Arbeit: Unter den Brettern des Dachbodens in der damaligen Knechtkammer entdeckten sie eine von den Morloks dorthin in Sicherheit gebrachte Sammlung ihres erheblichen medizinischen und therapeutischen Wissens, das ihnen den Ruf als Wunderheiler eingetragen hatte.

Kräuterrezepte, magische Formeln, Segenssprüche dokumentieren ein für die Zeit bemerkwenswertes medizinisches und theologisches Wissen, sowie Kenntnisse der weißen Magie. Den Schriften beigegeben, fand man Kinderschuhe und außerdem Medizinfläschchen, deren Rezeptur auf beiliegenden Zetteln säuberlich festgehalten wurde.



Tradition lebendig und Geschichte anschaulich zu machen - das hat Hotelier Hermann Bareiss 2003 zum Erwerb und zur authentischen Restaurierung dieses Hofs aus dem Jahr 1789 bewogen.
Er gehört zu den ältesten, besterhaltenen und heute wieder zugänglichen Gehöften im oberen Murgtal.
Drei Gebäude sind es: Haupthaus mit Stall, Ausgedinghaus, Back- und Brennhaus, dazu zwei Bauerngärten.

Im Morlokhof finden regelmäßig Führungen statt, die die Hofgeschichte nahebringen. Ab Juli 2007 steht der Hof für gastronomisch betreute Veranstaltungen und Feste, sowie als Kunstforum zur Verfügung.



Jakob Friedrich Morlok verkörpert durch Eberhard M. Haist lädt ein
in seinen alten Hof.
Der Morlokhof kann nicht nur besichtigt, sondern auch für Feste und Geselligkeiten, wie Geburtstage, Hochzeiten und andere besondere Feierlichkeiten genutzt werden.

Das Hotel Bareiss mit seinem Team gibt Ihnen sehr gerne Auskunft. Bitte schauen Sie selbst unter www.bareiss.com.



 



Druckansicht

Druckversion dieser Seite


SCHICKHARDTs Rundgang | Eberhard Haist | Dornstetter Str. 34 | 72178 Waldachtal | Tel 07443 / 9643701 | info@schickhardts-rundgang.de